Soofi ist ein deutsches KI‑Projekt,


SOOFI steht für „Sovereign Open Source Foundation Models“ und entwickelt große Sprachmodelle als offene Grundlage für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Europa. Das Projekt wird bis Juli 2026 vom Bundeswirtschaftsministerium mit rund 20 Millionen Euro gefördert.

Soofi S im Fokus

Soofi S ist ein 30‑Milliarden‑Parameter‑Modell in einer Mixture‑of‑Experts‑Architektur, trainiert mit etwa 27 Milliarden Tokens und optimiert für Deutsch und Englisch. Es dient als Baustein für weitere Varianten, etwa spezielle Modelle für Dialog, Reasoning und Agenten‑Anwendungen.

Aktueller Status Juli 2026

Seit Juni 2026 läuft eine Beta‑Phase mit ausgewählten Industriepartnern, um Soofi S in realen Anwendungsfällen zu testen. Eine breite, direkte Veröffentlichung zur freien Nutzung wird vorbereitet, steht aber noch nicht komplett zur Verfügung.

Open Source und Souveränität

Die Modelle sollen langfristig lizenzfrei und offen nutzbar sein, sodass Unternehmen sie prüfen, anpassen und selbst betreiben können. Ziel ist, europäische Firmen weniger abhängig von proprietären Modellen großer US‑Konzerne zu machen und KI‑Infrastruktur in Europa zu halten.

Wer steckt dahinter?

Im Konsortium arbeiten Fraunhofer‑Institute, DFKI, Universitäten wie Darmstadt, Würzburg und Hannover sowie Start‑ups und der KI‑Bundesverband zusammen. Damit verbindet Soofi akademische Forschung mit industrieller Praxis und schafft eine gemeinsame Basis für „KI made in Europe“.

Warum sich ein Blick auf soofi.info lohnt

Auf der Website findest du technische Details zu Soofi S, Verweise auf die Hugging‑Face‑Modelle und aktuelle Presseinformationen rund um Förderung und Kooperationen. Wer in Deutschland oder Europa KI‑Anwendungen bauen will und Wert auf Transparenz, Kontrolle und europäische Infrastruktur legt, sollte Soofi im Auge behalten.