Seit 2022 bildet AI Grid eine Community-Plattform für angehende KI-Fachkräfte. Das Netzwerk bietet:
– Zugang zu Mentorinnen und Mentoren – digitale Austauschformate und Präsenzveranstaltungen – Reisekostenerstattung für Events – eine Bühne für konkrete Projektideen und Prototypen
Das Programm richtet sich explizit an Studierende und Promovierende mit KI-Bezug in Deutschland – unabhängig von finanziellen Voraussetzungen.
Mentoring mit Substanz – Hackathons mit Wirkung
Ein Kernstück ist das flexible Mentoring-Programm: Erfahrene Persönlichkeiten aus Universitäten und Industrie teilen ihr Wissen mit jungen Talenten. Die Vermittlung erfolgt digital oder in gezielten Austauschformaten. Besonders wirkungsvoll: Speed-Dating-Events und Hackathons. Auf Rügen entstanden z. B. ein Chatbot für nachhaltigen Tourismus und ein KI-Tool zur Analyse von Grünflächen.
Diversität in der Forschung stärken
AI Grid steht auch für Diversität und Chancengleichheit: Der Anteil an Forscherinnen liegt aktuell bei 27 %. Projektleiterin Laure Poirson sieht hier großen Handlungsbedarf: „Wir brauchen mehr junge Forscherinnen und Mentorinnen – nicht nur für die Fachlichkeit, sondern auch als Vorbilder.“
Verantwortungsvolle KI aus Europa
Trotz der globalen Marktdominanz durch US-Firmen sieht Poirson Europa gut aufgestellt: Mit dem AI Act schaffe die EU den Rahmen für ethische, faire und transparente KI. Ziel sei nicht die Einschränkung von Innovation, sondern die Entwicklung vertrauenswürdiger Systeme, die europäischen Werten entsprechen.
Fazit:
AI Grid ist mehr als ein Netzwerk – es ist eine Plattform, die jungen KI-Talenten echte Chancen bietet und europäische Verantwortung lebt. Bewerbungen für das Programm sind bis 2027 möglich.
Quelle:https://www.heise.de/news/KI-Update-Deep-Dive-Wie-AI-Grid-die-Zukunft-der-KI-Forschung-gestaltet-10362074.html

